Andreas Maier geht hochmotiviert ins stets heiße Duell mit der HSG Albstadt. Der Abwehrchef des TSB Gmünd verspricht nach dem Dämpfer gegen Regensburg eine klare Reaktion – ohne aber das Heimspiel gegen einen Mitaufsteiger an diesem Samstag (19:30 Uhr / Große Sporthalle) zum Vier-Punkte-Spiel hochzustufen.

Andreas Maier war der Erste, der nach der 27:31-Niederlage gegen die SG Regensburg eine Reaktion angekündigt hatte. Denn dieses Gefühl, dass der TSB das Spiel mit ein paar Prozent mehr Einsatz hätte gewinnen können, will der Mentalitätsspieler der „Jets“ nicht auf sich sitzen lassen. Als Abwehrchef ist er einer der wichtigsten Männer im TSB-System. Als emotionaler Leader einer, der seine Mannschaft wie das Publikum antreibt und in hitzigen Situationen vorangeht. Vor vier Jahren war der gebürtige Gmünder nach Stationen beim TV Bittenfeld und TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen zu seinem Heimatverein zurückgekehrt – und wurde dort auf Anhieb unverzichtbar. Dass ausgerechnet fünf Prozent weniger Einsatz den Unterschied machen können, ist eine Lehre, die der leidenschaftliche Kämpfer nicht zweimal vermittelt bekommen möchte. „Wir haben sehr gut trainiert und werden wieder ein anderes Gesicht zeigen“, verspricht der 25-Jährige vor dem dritten Heimspiel in Folge.
Zwischen Lehrstunde und Lernprozess
Die ersten drei Spieltage haben dem TSB bereits sämtliche Facetten seiner neuen Handball-Welt vor Augen geführt. In Pfullingen (25:33) stieß man an Grenzen, gegen die Rhein-Neckar Löwen II (32:31) überraschte man erstmals und gegen Regensburg (27:31) gab es vorige Woche den ersten Dämpfer. Vom „brutalen Unterschied“ in puncto Körperlichkeit und Zweikampfhärte war selbst der nicht gerade nicht zimperliche Maier überrascht: „Doch das ist jetzt unser Alltag, dass wir uns sowohl in der Abwehr daran orientieren als auch im Angriff einstecken müssen. Ich finde das gut und dem Handball tut es gut, wenn man viel laufen lässt und nicht wegen jedem kleinen Foul den Spielverlauf unterbricht.“ Gegen die Löwen II sei er „vielleicht zu übermotiviert“ gewesen und sah nach 20 Minuten wegen eines unbeabsichtigten Gesichtstreffers die Rote Karte. Inzwischen habe er sich besser auf die neue Gangart eingestellt, will sich auch im Angriff öfter durchsetzen als bislang.


Andreas Maier war der Erste, der nach der 27:31-Niederlage gegen die SG Regensburg eine Reaktion angekündigt hatte. Denn dieses Gefühl, dass der TSB das Spiel mit ein paar Prozent mehr Einsatz hätte gewinnen können, will der Mentalitätsspieler der „Jets“ nicht auf sich sitzen lassen. Als Abwehrchef ist er einer der wichtigsten Männer im TSB-System. Als emotionaler Leader einer, der seine Mannschaft wie das Publikum antreibt und in hitzigen Situationen vorangeht. Vor vier Jahren war der gebürtige Gmünder nach Stationen beim TV Bittenfeld und TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen zu seinem Heimatverein zurückgekehrt – und wurde dort auf Anhieb unverzichtbar. Dass ausgerechnet fünf Prozent weniger Einsatz den Unterschied machen können, ist eine Lehre, die der leidenschaftliche Kämpfer nicht zweimal vermittelt bekommen möchte. „Wir haben sehr gut trainiert und werden wieder ein anderes Gesicht zeigen“, verspricht der 25-Jährige vor dem dritten Heimspiel in Folge.
Zwischen Lehrstunde und Lernprozess
Die ersten drei Spieltage haben dem TSB bereits sämtliche Facetten seiner neuen Handball-Welt vor Augen geführt. In Pfullingen (25:33) stieß man an Grenzen, gegen die Rhein-Neckar Löwen II (32:31) überraschte man erstmals und gegen Regensburg (27:31) gab es vorige Woche den ersten Dämpfer. Vom „brutalen Unterschied“ in puncto Körperlichkeit und Zweikampfhärte war selbst der nicht gerade nicht zimperliche Maier überrascht: „Doch das ist jetzt unser Alltag, dass wir uns sowohl in der Abwehr daran orientieren als auch im Angriff einstecken müssen. Ich finde das gut und dem Handball tut es gut, wenn man viel laufen lässt und nicht wegen jedem kleinen Foul den Spielverlauf unterbricht.“ Gegen die Löwen II sei er „vielleicht zu übermotiviert“ gewesen und sah nach 20 Minuten wegen eines unbeabsichtigten Gesichtstreffers die Rote Karte. Inzwischen habe er sich besser auf die neue Gangart eingestellt, will sich auch im Angriff öfter durchsetzen als bislang.

Denn dort ist Maier inzwischen ein echter „Hybridspieler“. Der gelernte Rückraumspieler kann je nach taktischer Ausrichtung auch am Kreis eingesetzt werden und gibt dem TSB damit zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Im Rückraum fühlt er sich am wohlsten, obwohl er dort seit zwei Jahren kaum noch zum Einsatz kam und sich seine Kräfte einteilen muss. Denn sein Fokus liegt darauf, gemeinsam mit Neuzugang Sören Winger im Mittelblock den gegnerischen Werfern das Leben schwer zu machen. „Bislang sind wir noch nicht die Abwehrmannschaft, die wir sein wollen“, ärgert sich Maier darüber, dass bislang stets mehr als 30 Gegentore auf der Anzeigetafel standen. An ihm liegt es, die nötige Intensität vorzuleben und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass aus der gewünschten Emotionalität keine unnötige Hektik wird. Eine Reihe von direkt aufeinanderfolgenden Zeitstrafen war es, die den TSB in den vergangenen zwei Partien aus dem Rhythmus geworfen hatten. „Fouls oder Wechselfehler passieren selbst in der Bundesliga, das macht keiner mit Absicht“, betont Maier. Gleichzeitig weiß er, dass sein Team mehr Coolness und mehr Cleverness an den Tag legen muss, um in der Drittklassigkeit bestehen zu können. „Den kühlen Kopf müssen wir uns eher im Angriff bewahren, dass wir in Unterzahl nicht überhastet den Ball wegwerfen. Da sind wir noch nicht so abgezockt wie andere Spieler in der Liga.“
Jedes Spiel als Highlight sehen
Diese Lehren sollen gegen die HSG Albstadt unmittelbar umgesetzt werden. Dabei will Maier das erneute Duell mit einem Mitaufsteiger bewusst nicht zu einem oftmals zitierten Vier-Punkte-Spiel aufblasen. Gegen die „Unbekannte“ aus Regensburg habe dieser Gedanke zu sehr im Hinterkopf gesteckt. „Die 3. Liga ist ein Highlight, jedes Spiel ist ein geiles Highlight, vor allem vor unserer grandiosen Kulisse“, so appelliert der Abwehrchef an Mitspieler und Fans gleichermaßen: „Wir dürfen uns vor diesen Spielen nicht selber Druck aufbauen, dass wir es unbedingt gewinnen müssen – wir müssen nur wissen, dass wir es können.“
Jedes Spiel als Highlight sehen
Diese Lehren sollen gegen die HSG Albstadt unmittelbar umgesetzt werden. Dabei will Maier das erneute Duell mit einem Mitaufsteiger bewusst nicht zu einem oftmals zitierten Vier-Punkte-Spiel aufblasen. Gegen die „Unbekannte“ aus Regensburg habe dieser Gedanke zu sehr im Hinterkopf gesteckt. „Die 3. Liga ist ein Highlight, jedes Spiel ist ein geiles Highlight, vor allem vor unserer grandiosen Kulisse“, so appelliert der Abwehrchef an Mitspieler und Fans gleichermaßen: „Wir dürfen uns vor diesen Spielen nicht selber Druck aufbauen, dass wir es unbedingt gewinnen müssen – wir müssen nur wissen, dass wir es können.“
Dass die verlorenen Punkte aus Regensburg trotzdem möglichst schnell zurückgeholt werden sollen, versteht sich dennoch von selbst. Am besten gegen Albstadt. Denn kaum ein Gegner könnte besser zu seinem Naturell passen. Als Regionalliga-Vizemeister war die HSG dem TSB in die 3. Liga gefolgt, nachdem man sich zwei Spielzeiten lang heiße Spitzenspiele geliefert hatte. Der Sieger hieß dabei stets TSB Gmünd. „Es sind immer knappe Dinger, es wird immer guter Handball gespielt“, freut sich Maier auf das Wiedersehen und fügt hinzu: „Natürlich gibt es ein paar Charaktere, die mehr Hitze reinbringen. Daraus ergibt sich immer diese spezielle Atmosphäre.“


Und genau diese Atmosphäre liegt dem Gmünder Abwehrchef. Während Albstadt nach drei Niederlagen auch defensiv noch nicht die Stabilität der Vorsaison gefunden hat, sieht Maier die Stärken des TSB vor allem im Angriff. Die spielstarke Rückraumachse mit Tom Abt, Kai Schäffner und Stefan Scholz soll gegen den bekannten Rivalen wieder ihre gewohnte Durchschlagskraft entfalten. Die Effektivität stimmt durchaus. Was bislang fehlt, sind jene letzten Prozente an Einsatz und Konsequenz, um sich gegen die körperlich robusten Abwehrreihen der 3. Liga die ganz großen Torchancen zu erarbeiten.
Das gilt auch für Maier, der bislang einen Treffer in der neuen Spielklasse erzielt hat. „Das Erfolgserlebnis wird kommen“, ist er überzeugt. „Denn mir persönlich wird es jetzt einfacher fallen. Nicht, weil Albstadt ebenfalls ein Aufsteiger ist, sondern weil ich an die Topspiele vom letzten Jahre zurückdenke und weiß, dass es richtig heiß wird.“ Ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Andreas Maier – der auf beiden Seiten des Feldes mittendrin sein wird.








































