Die Reise kann beginnen: Das sind die neuen Gegner des TSB Gmünd in der 3. Liga Süd

Von Konstanz bis Regensburg, von den Rhein-Löwen Löwen bis ins Frankenland: Mit der offiziellen Staffeleinteilung kennt der TSB Gmünd seine 15 Reiseziele für die Premierensaison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Saisonauftakt ist am Wochenende 29./30. August.

Mehr als einen Monat ist seit der historischen Meisterfeier vergangen. Am Montag bittet Trainer Aaron Fröhlich seine Mannschaft erstmals wieder zum Training – und die Vorfreude auf das Abenteuer 3. Liga ist greifbar. Schon seit dem Aufstieg war klar, dass die Gmünder erstmals in ihrer Vereinsgeschichte über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus unterwegs sein würden. Sie sind ebenso wie die Mitaufsteiger HSG Albstadt und SG Regensburg absolute Drittliga-Neulinge.
 
Die Südstaffel bleibt dabei weitgehend in ihrer bisherigen Form erhalten. Während Saase3 Leutershausen in die Staffel Süd-West versetzt wurde, wurden die sächsischen Vereine EHV Aue und SV Plauen-Oberlosa – anders als noch vor zwei Jahren – dem Nord-Osten zugeordnet. Dadurch hält sich auch der zusätzliche Reiseaufwand für die Gmünder in Grenzen. Statt 3148 Kilometern in der vergangenen Regionalliga-Saison müssen die Jets in der neuen Spielzeit insgesamt 3776 Kilometer für Auswärtsspiele zurücklegen. Die weitesten Fahrten führen nach Regensburg (248 Kilometer), Konstanz (227 Kilometer) sowie zweimal ins fränkische Erlangen (178 Kilometer). Beim TV Erlangen-Bruck wartet ein Wiedersehen mit Moritz Sokol, der inzwischen als Co-Trainer der Franken tätig ist.
 
Trotz der überschaubaren Entfernungen verspricht die Liga reichlich Tradition und Qualität. Allen voran der HC Oppenweiler/Backnang, der nach einem Jahr aus der Zweitklassigkeit absteigen musste, sowie der SV Kornwestheim, der als amtierender Meister auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verzichtet hatte. Die 15 Gegner bringen zusammengerechnet rund 50 Jahre Erfahrung aus der 1. und 2. Bundesliga mit. Zu den klangvollsten Namen zählen der VfL Pfullingen sowie die HSG Konstanz und die Wölfe Würzburg, die noch vor wenigen Jahren zum festen Inventar der Zweitklassigkeit gehörten. Gegen sechs Vereine bestreiten die Gmünder ihr erstes Pflichtspiel überhaupt. Acht Kontrahenten kennt der TSB hingegen bereits aus früheren Viertliga-Jahren.
 
Der Saisonauftakt erfolgt am 29./30. August. Der Spielplan wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.
 
3. Liga Süd 2026/27:
  • HC Oppenweiler/Backnang (Absteiger 2. Bundesliga)

  • SV Salamander Kornwestheim (1.Platz 2025/26)

  • TSB Heilbronn-Horkheim (2.)

  • SG Pforzheim/Eutingen (3.)

  • VfL Pfullingen (4.)

  • HC Erlangen II (5.)

  • Wölfe Würzburg (6.)

  • TSV Neuhausen/Filder (7.)

  • Rhein-Neckar Löwen II (8.)

  • HSG Konstanz (10.)

  • TV Bittenfeld II (11.)

  • HBW Balingen-Weilstetten II (12.)

  • TV Erlangen-Bruck (13.)

  • TSB Gmünd (Aufsteiger Regionalliga Baden-Württemberg)

  • HSG Albstadt (Aufsteiger Regionalliga Baden-Württemberg)

  • SG Regensburg (Aufsteiger Regionalliga Bayern)

(Text und Grafik: Nicolas Schoch)